Referenzen

Wie Bayerns Bürger aus der Kohle aussteigen - Bayrisches Fernsehen

Wie Bayerns Bürger aus der Kohle aussteigen

Der stellvertretende Ministerpräsident Bayerns zu Besuch  bei Alpha-Solar

#Balkon #PV Anlage. Einfach an die Steckdose stecken, senkt die Stromkosten in Ihrer Wohnung. 1-2 Module reichen. 1 Modul kostet ca 300 Euro. #Energiewende jeder kann was tun!

Posted by Hubert Aiwanger Freie Wähler Bundesvorsitzender on Tuesday, August 6, 2019

Artikel "Computer Bild" Ausgabe 16/2020 vom 17.07.2020:





 

RADIO TRAUSNITZ Mitschnitt 08.08.2019 - Alpha Solar GmbH


 

Energieforum in Garching (ab min. 3:08 mit Alpha Solar GmbH)


Wie der eigene Balkon zum Kraftwerk wird - Süddeutsche Zeitung 15.05.2019

Auch Mieter können etwas für die Umwelt tun und auf ihrem Balkon Strom erzeugen. Reinhard Bege demonstriert, wie die Anlage funktioniert.
(Foto: Marco Einfeldt) 

 
Die Firma Alpha Solar- und Heizungstechnik aus Hallbergmoos erhält den Mini-Solar-Award für die beste Photovoltaikanlage für Mieter. Das Unternehmen legt generell viel Wert auf Nachhaltigkeit 
Von Henrike Schulze-Wietis, Hallbergmoos

Selber Strom produzieren, die Wärme für die Heizung nachhaltig und umweltfreundlich auf dem eigenen Balkon erzeugen, keine teuren Rechnungen mehr an Großkonzerne zahlen, Braunkohle- und Atomstrom den Geschichtsbüchern überlassen: Es ist eine recht utopische Zukunftsvision, die sich Reinhard Bege, Geschäftsführer der Firma Alpha Solar- und Heizungstechnik in Hallbergmoos, da erhofft. Eine Innovation, die den Menschen diese grüne Zukunft ein Stück näherbringen soll, ist das Mini-Balkon-Kraftwerk seines Unternehmens. An diesem Mittwoch wird die Firma aus dem Landkreis Freising bei der Verleihung des Mini-Solar-Awards 2019 in München mit dem Preis für das beste Solarkraftwerk für Mieter ausgezeichnet.

Seit mehr als 20 Jahren tüfteln Wissenschaftler in Europa an den Solaranlagen für Zuhause. Was zunächst nur für Hausbesitzer möglich war, können jetzt auch Mieter mit Balkon nutzen: eine eigene Mini-Photovoltaikanlage. Diese liefert beispielsweise den Basisstrom für einen Kühlschrank oder Geräte im Stand-by-Modus, wie eingesteckte Ladekabel, den Fernseher oder die Mehrfachsteckdose mit Kippschalter. Solch ein Mini-Kraftwerk spart immerhin 60 bis 80 Euro im Jahr. Die einmalige Anschaffung liegt bei etwa 270 Euro. "Unser Ziel ist es, die zentrale Energiewirtschaft zu dezentralisieren. Das heißt, dass wir einen Schritt zur Energiewende in Bürgerhand geben wollen - raus aus der Abhängigkeit von Großkonzernen", erläutert Reinhard Bege.

Das Unternehmen aus Hallbergmoos ist seit Jahrzehnten in der Strom- und Heizungsindustrie tätig. Mittlerweile liegt der Fokus der Firma auf der Energieberatung und dem Online-Bereich. "Wir wollen dabei helfen, zukunftsweisende Technik an die Leute zu bringen und dabei eine beratende und unterstützende Rolle einnehmen", erklärt Bege.
Besonders viel Wert legt das Unternehmen auf Nachhaltigkeit. Mit den Solarkraftwerken für den Balkon könne jeder Bürger Geld und Strom sparen, sagt Bege. Dass der Bürger aktuell zum alleinigen Selbstversorger für Strom und Heizung werde, sei zwar unrealistisch. Jedoch arbeiteten Forscher weltweit an neuen Technologien in diese Richtung; wie zum Beispiel an einem Batteriespeicher, der eigens erzeugten, ungenutzten Strom für späteren Verbrauch speichert. Ein tolles Projekt, das die Möglichkeit der eigenen Energiewirtschaft aufzeige, sei das Haus 2226 am Bodensee, so Bege. Das Bürogebäude komme bereits ohne Heizung aus. Als einzige Wärmequellen im Haus dienten die Mitarbeiter selbst, sowie die Computer, Kopierer und Kaffeemaschinen in den Büroräumen.

Mit dem Mini-Solar-Award werden ökologische Energielösungen ausgezeichnet. Bei der Fachmesse "The smarter E Europe" in München wird der Preis übergeben. Das Mini-Solarkraftwerk ermöglicht es Mietern, Teil der Energiewende zu werden. "Wir sind richtig stolz darauf, dass wir in Fachkreisen für unser Balkonkraftwerk und unsere Arbeit gewürdigt werden", freut sich Bege.

​Hier gehts zu unseren Produkten.


 

Optimale Ausrichtung bringt optimalen Ertrag

Jeweils ein Modul in Ost-/ und Westausrichtung sowie zwei Module in Südausrichtung
garantieren einen optimalen Sonnenertrag unserer PV-Module.

Optimale PV Ausrichtung

Kundenvideo - Optimale Ausrichtung Alpha Solar Balkonkraftwerk


 

Alpha Solar: Eigenstromproduktion für 5 Cent/Kilowattstunde 


 

Weitere Referenzen


Seit vielen Jahren praktizieren wir den Bereich Ökoheizungen in allen Facetten. Vom Wohnzimmerkessel als Zentralheizung über Pellets- und Hackschnitzelheizungen bis zu Solaranlagen für Brauchwasser und Heizung reichen unsere Referenzen. Gerne erstellen wir Ihr Ökohaus komplett inkl. der gesamten Heizungs – und Sanitärinstallation.
Nachfolgend finden Sie einige Bilder unserer Kundenprojekte, während der Montage und nach Fertigstellung. Häufig konnten 30-40 Prozent der Heizkosten eingespart werden, in einigen Fällen sogar 50-60 Prozent. Wann fangen Sie an zu sparen?

Wir als Fachunternehmen können Ihnen somit alle Produkte, die wir verbauen, empfehlen!
Unsere hochwertigen Artikel finden Sie in unserem Onlineshop!



   3-Familienhaus, 20m2 + Pelletsheizung
  
früher: 5.000 Öl = 3.000,- €
   neu: 7 t Pellet = 1,750,- €





   Mehrfamilienhaus Hallbergmoos, 50m2 Gasheizung
   früher: 60.000 kw Gas = 4.200,- €
   neu: 30.000 kw Gas = 2.100,- €
   3000 Liter Speicher




   Dreifamilienhaus mit Pool,  40m2 Pelletsheizung
  
früher: 7.500 l Öl = 4.500,- €
   neu: 10 t Pellets = 2.500,- €
   2000 Liter Speicher


 

Presseinformation

Interview:

Aktuelle Trends des Energiemarktes

Erleben wir 2020 den Solarboom 2.0?

Ob schwarz, rot, grün oder gelb, in Sachen Solarenergie kennt die Sympathie keine parteipolitischen Grenzen. Trotzdem lässt die Abschaffung des EEG-Solardeckels auf sich warten. „Die Verzögerungstaktik der großen Koalition gefährdet den Klimaschutz“, ist Reinhard Bege, Geschäftsführer der Alpha Solar- und Heizsysteme GmbH, überzeugt. „Es sind die Bürger, die die Energiewende vorantreiben – nicht die Politik.“ Wir sprachen mit dem Vollblut-Ökounternehmer über Nachhaltigkeit, innovative Lösungen und Chancen.

In den letzten zehn Jahren hat sich zum Thema Nachhaltigkeit viel getan. Auch wenn wir heute noch nicht von einer nachhaltig denkenden und handelnden Gesellschaft reden können, hat längst ein Umdenken eingesetzt. Die Menschen wünschen sich ein gesundes, faires, ethisch-soziales und nachhaltiges Leben und Arbeiten. Da ist es nicht verwunderlich, wenn umweltbedachte Konzepte im Vordergrund stehen und mehr und mehr nachgefragt werden.

Auch Ihr Kundenkreis legt besonderen Wert auf Nachhaltigkeit. Wer sind diese Menschen und wie setzt sich dieser zusammen?

Reinhard Bege: „Unsere Kunden sind wertorientiert. Sie achten einerseits auf den Klimaschutz und rechnen andererseits sehr genau, wenn es um Strompreise und Heizkosten geht. Wir begegnen ihnen in allen Berufsgruppen und Altersstufen. Übrigens, unter ihnen sind auch viele Frauen, die sich für die Regenerative Energiewirtschaft und den Schutz nachhaltiger Ressourcen interessieren.“

Laut Bundesnetzagentur und BSW-Solar ist mit Stand 02/2020 das kumulierte PV-Meldevolumen 2019 in Deutschland auf 3,94 Gigawatt gestiegen. Gegenüber dem Vorjahr mit einem Meldevolumen von 2,96 GW ist dies ein Anstieg um 33 Prozent.

Konnten Sie 2019 mit Ihrem Unternehmen ähnliche Wachstumsraten verzeichnen und wie wird sich der Markt weiterentwickeln?

Reinhard Bege: „Ja, die Energiewende ist so präsent wie nie zuvor und bewegt die Massen. Die Aktionen von Greta Thunberg und die aktuellen Diskussionen über Klimawandel und Erderwärmung haben große Teile der Bevölkerung sensibilisiert. Die Nachfrage nach grünem Strom und nach Lösungen, sich mit eigenerzeugtem regenerativem Strom selbst zu versorgen, ist gewachsen und wächst weiter. Wir konnten den Absatz unserer kleinen Balkonkraftwerke im letzten Jahr stark erhöhen! Aber auch die Nachfrage nach Photovoltaik-Dachanlagen hat zugenommen. Mit ein Grund für die große Nachfrage sind sicher auch die ständig steigenden Kosten für den Netzstrom und die inzwischen sehr günstigen Preise für Solaranlagen und Speicher.“

Was verstehen Sie unter einem Balkonkraftwerk?

Reinhard Bege: „Ein Balkonkraftwerk ist eine Mini-Solaranlage, die den Strom für den Haushalt direkt über die Steckdose liefert. Der produzierte Strom kann also unmittelbar selbst genutzt werden. Man braucht kein Dach mehr, um solaren Strom zu erzeugen. Ein Balkon reicht aus, um die Mini Solaranlage zu betreiben. Und wenn man als Mieter einmal umzieht, dann zieht das Balkonkraftwerk einfach mit um.“

Wie sehen Sie die Chancen dieses Marktes für die Zukunft? Kann die Nachfrage noch steigen?

Reinhard Bege: „Unser Ziel ist es, dieses Jahr Marktführer im Segment der PV-Kleinanlagen zu werden. Wenn man bedenkt, dass jeder der 40 Millionen deutschen Haushalte einen Beitrag zur regenerativen Stromerzeugung leisten kann, dann wird einem das Potential erst klar. Was hier an ökologischer Energie zusammenkommt, kann sicher einige Atom- und Kohlekraftwerke überflüssig machen.

Hier kommen zwei Dinge zusammen, die sich gegenseitig ergänzen: Auf der einen Seite die aktuellen Trends, die enorme Medienpräsenz und das neue Umweltbewusstsein der Gesellschaft, auf der anderen Seite die immer effizientere Technik und die extrem gefallenen Preise. Da liegt es auf der Hand, dass der Solarenergie eine rosige Zukunft bevorsteht.“

Wie der Name Alpha Solar- und Heizsystem GmbH schon sagt, geht es in Ihrem Unternehmen nicht nur um Solarstrom. Welche nachhaltigen Konzepte stehen denn zum Heizen auf Ihrer Agenda?

Reinhard Bege: „Neben den altbekannten und eingeführten Techniken der Solarwärme und den Holz-/Pelletheizungen, haben wir jetzt die sogenannten Direktverdampfer-Wärmepumpen ins Angebot aufgenommen. Mit diesen besonders im Winter effektiven Wärmepumpen möchten wir unseren Teil dazu beitragen, ein extrem günstiges und langlebiges Heizsystem in Deutschland zu etablieren.

Ich habe auf Ihrer Homepage gesehen, dass Sie auch unter die Ökostromanbieter gegangen ist. Was brachte Sie auf diese Idee?

Reinhard Bege: „Kontinuierlich steigende Strompreise und die ewige Debatte um einen Anbieterwechsel, haben uns auf die Idee gebracht. Wir wollen 100-prozentigen Ökostrom preiswert anbieten und unseren Kunden eine fünfjährige Preisgarantie zusichern, damit sie sich nicht jedes Jahr aufs Neue über steigende Strompreise ärgern. Viele günstige Anbieter erhöhen schon im zweiten Jahr die Preise, dieses Risiko gibt es bei uns nicht. Damit unsere Kunden darüber hinaus auch noch Strom sparen können, bieten wir unseren Green Power Ökostromtarif in Verbindung mit einer verbilligten Mini-Solaranlage für 299 Euro an. Mit dieser kleinen Anlage erzeugt der Kunde Strom für 5 Cent pro KWh.“

Wie kann ich den Wechsel auf Ihren Ökostrom ohne irgendwelche Ausfälle bewerkstelligen? Muss die Mini-Solaranlage nicht auch angemeldet werden?

Reinhard Bege: „Das geht ganz einfach. Wir haben auf der Homepage einen Tarifrechner, der jedem Interessierten die Ersparnis berechnet. Mit wenigen Mausklicks kann der Kunde den Antrag stellen und um alles andere kümmern wir uns: Von der Kündigung beim alten Anbieter bis zur reibungslosen Umstellung. Unsere Mini-PV-Anlage ist geprüft und entspricht der VDE-Norm. Die Anmeldung beim Netzbetreiber erledigen wir ebenfalls.“

Da haben Sie nun ein nachhaltiges Angebot zusammengestellt - ganz im Sinne der Energiewende. Ist der Nachhaltigkeitsgedanke auch in Ihrem Betrieb selbst umgesetzt?

Reinhard Bege: „Wir versuchen im Unternehmen Ökonomie, Ökologie und soziale Gerechtigkeit zu leben. Das ist meines Erachtens der einzige Weg, auf lange Sicht erfolgreich zu sein und nachfolgenden Generationen eine intakte Umwelt zu erhalten.

Wir bedanken uns für Ihre Auskünfte und verweisen für weitere Informationen auf die Homepage: www.alpha-solar.info



Kurzprofil:

Bereits 1997 gründete Reinhard Bege die Alpha Solar GmbH als Spezialunternehmen für ökologische Heiz- und Stromerzeugungssysteme mit Sitz in Hallbergmoos bei München. Er interessierte sich bereits 1990 für „Guerilla PV“ und setzte mit seinem Team auf PV-Kleinanlagen, sogenannte Balkonkraftwerke. 2020 möchte Bege Marktführer in diesem Segment werden. „40 Millionen Haushalte in Deutschland sind ein unglaubliches Potential für die dezentrale Energieerzeugung. Das ist mein Weg, die Energiewende voran zu treiben. Die Energiegewinnung aus der Kraft der Sonne ist gelebter Klimaschutz und bleibt ein großer Zukunftsmarkt“, erklärt Reinhard Bege, Geschäftsführer der heutigen Alpha Solar- und Heizungstechnik GmbH.

Der rapid wachsende Kundenstamm gibt Beges Konzept Recht. Wenn man seinen eigenen Strom für 5 Cent/KWh erzeugen könne, spreche das bei den heutigen Stromkosten jeden Verbraucher an. „Natürlich haben wir auch große Stromgewinnungsanlagen für ganze Dächer im Angebot. Aber die kleinen Balkonkraftwerke bieten besondere Vorteile, sie passen überall hin und der Mieter kann sie beim Umzug mitnehmen“, so Bege weiter.

Um die Gebäudeheizungen auf ein noch höheres Level zu stellen, hat die Reinhard Bege jetzt neben Solarwärme, Holz- und Pelletheizungen auch eine besonders effektive Wärmepumpe, die sogenannte Direktverdampfer-Wärmepumpe im Angebot. Das Neueste ist aber: Die Alpha Solar- und Heiztechnik GmbH ist nun auch Stromanbieter für Ökostrom.

Die Wurzeln des engagierten Öko-Unternehmers gehen zurück auf langjährige Tätigkeiten in den Bereichen Bau, was den Sonnenhausbau, die ökologische Dämmung und den Ökoheizungsbau einschließt. In letzterem setzte er Schwerpunkte bei Solar, Holz- und Pelletheizungen für Ein- und Mehrfamilienhäuser sowie Solarthermie. Reinhard Bege beteiligte sich über mehrere Jahre an einem Forschungsprojekt der Hochschule Ingolstadt und engagiert sich noch heute als Vorstand des DGS München (Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V.), dem ältesten Solarverband Deutschlands.

 

Klimawandel durch Mini-Solaranlage bremsen:
Müssen wir Solar-Guerilleros werden?



(Bild von maga navarrete)

Natürlich wissen wir alle, dass sich auf dieser Erde viel ändern muss damit Mensch und Tier auf diesem Planeten eine lebbare Zukunft haben. Um dieses Ziel zu erreichen kann und muss man einen Systemwandel im politischen und ökonomischen Bereich erwirken oder bereits jetzt selber aktiv werden.

Eine Möglichkeit persönlich einen Beitrag zum Energiewandel zu leisten ist es Strom aus Sonnenenergie durch eine sogenannte mini PV-Anlage (PV, Photo Voltaic) zu gewinnen. Diese werden häufig auch als Balkonkraftwerke bezeichnet. Sie liefern Strom aus Sonnenlicht um ihn für eigene Zwecke kostenlos zu verwenden. Die elektrischen Verbraucher wie Kühlschrank, Geräte im Standby etc werden dann eben ganz oder teilweise mit dem selbsterzeugten Strom betrieben. Ein eventuell erzeugter Überschuss geht ohne Vergütung in das Stromnetz zur allgemeinen Verwendung.

Was ist und wie funktioniert eine PV Anlage? 

Im Wesentlichen besteht sie aus drei Komponenten. Einem Solarpanel das Sonnenlicht in elektrische Energie umwandelt, einem Wechselrichter, der den Gleichstrom des Solarpanels in handelsüblichen Wechselstrom umwandelt und dem Einspeisekabel nebst Einspeisesteckdose, dass den erzeugten Wechselstrom in das öffentliche Stromnetz einspeist.




Klingt und sieht einfach aus, aber trotzdem sollte man schon einige grundlegende Dinge technischer, ökonomischer und rechtlicher Fragen beachten.

Wichtige Voraussetzungen zum Errichten der Anlage

Wer vor hat solch eine Anlage zu errichten, findet einen wahren Dschungel von Angeboten der verschiedensten Solarpanele und elektrischen Komponenten teilweise aus deutscher, europäischer oder hauptsächlich chinesischer Fertigung. Bei der Wahl sollten allerdings einige grundlegende Überlegungen im Vordergrund stehen.

Erstens, hat es für mich überhaupt Sinn solch eine Anlage zu errichten? Hierbei ist zu bedenken, ob man einen Standort hat, an dem das oder die Solarpanele möglichst lange Solarenergie „ernten“ können. Mit anderen Worten sind sie möglichst lange dem Sonnenschein zu allen Tages- und Jahreszeiten ausgesetzt? Wenn diese Bedingung erfüllt ist, hat man gute Voraussetzungen das Projekt weiter zu betreiben und im Internet findet man eine Vielzahl von Programmen, die für den Standort und bestimmte Montage-Bedingungen eine Prognose für den zu erwartenden Stromertrag erstellen.

Zusammenfassend kann man aber sagen, dass auch mit Aufstellungen, die nicht nach Süden im optimalen Winkel erfolgen, und auch an nicht sonnenreichen Tagen, lohnenswerte Strommengen erzeugt werden können.

Eine weitere Frage die geklärt werden muss ist der Montageort speziell der Solarpanele. Hier gibt es aber praktisch für jeden sonnenbeschienenen Ort, sei es ein Balkongeländer, eine Wand oder ein Dach irgendeiner Bauform eine Vielzahl von technischen Befestigungsmöglichkeiten.

Wenn man allerdings nicht Besitzer des Gebäudes ist, sollte man sich vorher mit dem Eigentümer/Vermieter in Verbindung setzen um eine Genehmigung zu bekommen Solarpaneele an dem gewünschten Ort zu montieren.

Hat man diese Hürden genommen und eine entsprechende PV-Anlage erworben, geht es darum das montierte Solarpanel über den Wechselrichter mit dem häuslichen Stromnetz zu verbinden. Dieses ist in vielen europäischen Ländern sehr einfach zu bewerkstelligen, da es dort erlaubt ist, über das vorhandene Steckersystem den gewonnenen Strom in das Hausnetz einzuspeisen. In Deutschland wäre das eine Schukostecker in einer Schuko Steckdose.

Bürokratische Hindernisse treiben Nutzer in die Illegalität und bestehende Regelungen nützen nur den Energiekonzernen

In Deutschland jedoch haben sich leider die Elektriker und vor allen Dingen Lobbyisten der Stromkonzerne durchgesetzt und treiben einen Großteil der PV Anlagenbesitzer in rechtliche Grauzonen (Solar Guerilla). Sie befürchten massive Umsatzverluste. Unter anderem schreiben die gültigen Regelungen eine spezielle Einspeisesteckdose, „Wieland Steckdose“ genannt, die angeblich einen Stromschlag verhindern soll, vor. Diese ist aber, wie es viele andere Länder zeigen, nicht notwendig, da die verbauten Wechselrichter interne Schutzmaßnahmen aufweisen, die den Anwender schützen wenn die Solaranlage vom Stromkreis des Hauses getrennt wird.

Außerdem ist auch die Bauart des im Hause befindlichen Stromzählers von besonderer Bedeutung. Auch hier hat sich die Strom erzeugende Industrie in ihren Lobbykampagnen bei den Politikern durchsetzen können. Viele Häuser in Deutschland weisen noch Stromzähler der alten Bauart, sogenannte Ferrari Zähler, auf. Diese haben aus Sicht der Solarguerilla den Vorteil (und Aussicht der Strom Lobbyisten den sie wild machenden Nachteil), dass sie bei Einspeisung von Strom in das Hausnetz rückwärts laufen. Das heißt eine so installierte Solaranlage spart in ihrer gesamten Produktion sofort Geld, auch wenn man den produzierten Strom nicht selber verbraucht, sondern ihn solidarisch über das Stromnetz anderen Haushalten zur Verfügung stellt.

Da dieses in Deutschland massenweise geschah haben die Energieerzeuger darauf hingewirkt, dass in Deutschland nun Stromzähler moderner Bauart installiert werden, die in zwei Richtungen messen und so den produzierten Strom einer Solaranlage und den verbrauchten Strom anderer Geräte getrennt messen. Eingespeister Strom, den man mit seiner Anlage produziert wird dann von den Netzbetreibern weiter verkauft.

Warum sollte jeder eine PV Anlage errichten und sich fragen ob er eventuell Solarguerilla wird?

Es ist mit Sicherheit sinnvoll und erstrebenswert, wenn so viel Menschen wie möglich ihre Energie nachhaltig und selbst erzeugen. Insofern sind kleine PV-Anlagen, die relativ preisgünstig bereit unter 300€ erworben und installiert werden können, ein sinnvoller Beitrag im Bereich der Energiewende. Leider sind zumindest in Deutschland die Energie Erzeuger nicht sehr kooperativ in diesem Bestreben. Sie wollen ihren Markt für sich behalten und weiter riesige Gewinne im Bereich der Energieerzeugung erwirtschaften und unser Staat unterstützt sie dabei. Braunkohle und Steinkohle Verstromung, immer noch bestehende Atomkraftwerke sowie Behinderungen des Ausbaus der Windenergie sind dafür ein deutliches Anzeichen.

Insofern kann es eigentlich nicht verwundern, wenn dem Bemühen der Bevölkerung selber aktiv zu werden und eine eigene PV Anlage mit wenig Aufwand und Kosten in Betrieb zu nehmen, so viel wie möglich Steine in den Weg geworfen werden. Die großen vier Stromproduzenten haben Angst, dass hunderttausende in Deutschland installierte Balkonkraftwerke so viel Strom produzieren wie mehrere Kohlekraftwerke, so wie es die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie für möglich hält.

Die Deckelung eigener PV Anlagen auf maximal 600 Wp, das Verlangen der Benutzung von Wieland Steckdosen, die in einigen Bereichen vorgeschriebene Überprüfung der Anlage durch zertifizierte Elektriker, manchmal komplizierten und aufwendigen Anmeldeverfahren und der Zwang dazu produzierten Strom kostenlos zu Gunsten der Energieriesen in das Netz einzuspeisen, sind dafür gute Belege.

Zum Glück regt sich aber Widerstand! Ja, es gibt auch Netzbetreiber die zumindest das Anmeldeverfahren sehr einfach gestaltet haben. Auch gibt es Kommunen die auf lokaler Ebene die Errichtung von Balkonkraftwerken vereinfachen und sogar fördern.

Trotzdem schätzt man, dass es in Deutschland mehr als 300.000 sogenannte PV Guerillas gibt, die aus den verschiedensten Gründen ihre Anlage nicht konform der vom Staat gesetzten Regeln betreiben. Diese Regeln verstoßen übrigens in Deutschland gegen das bestehende EU-Recht.

PV Guerillas sind Menschen, die die Zeichen der Zeit erkannt haben und die diese Anlagen einfach errichten und schon über lange Zeiträume betreiben. Diesem von den Stromerzeugern erzeugte Druck in die Illegalität, gilt es entgegenzuwirken.

Die gute Nachricht in diesem Zusammenhang ist allerdings, dass es bis heute keinen bekannten Fall gibt in dem ein Anwender irgendeine rechtliche Maßnahme eines Netzbetreibers erfahren hätte. Auch Juristen sind der Meinung, dass man die Anlagen einfach errichten sollte (4).

Abschließend soll aber auch betont werden, dass die Hürden zu einer gesetzeskonformen Solaranlage auch in Deutschland und besonders im europäischen Raum nicht überall sehr hoch sind. Sehr hilfreich und infomativ ist dabei der Blog von „machdeinenstrom“ (3). Die meisten PV Anlagen werden wohl regelkonform betrieben, und oftmals ist es nur die Scheu vor dem Ausfüllen eines eine DIN A4 Seite langen Formulars und die Montage einer speziellen Einspeisesteckdose, die einen in die rechtliche Gauzone treiben. Wer sich etwas intensiver mit mini PV Anlagen beschäftigt wird feststellen, dass die Montage durch einen zugelassenen Elektriker in vielen Fällen nicht zwingend vorgeschrieben ist. Mit etwas elektrotechnischem Verständnis ist der Bau solch einer Anlage nicht schwer zu bewerkstelligen und der Anmeldeaufwand beim Netzbetreiber sowie der Bundesnetzagentur in den meisten Fällen schnell erledigt.

Insofern, ist es sinnvoll zu überlegen, ob man nicht als Stromerzeuger aktiv wird und zumindest einen Teil seines Stromes selber nachhaltig erzeugt.

Natürlich gibt es auch eine Vielzahl von Betrachtungen, die die Amortisation solche Anlagen berechnen und viele davon kommen zu dem Schluss, dass man in Zeiträumen von 5 bis 10 Jahren den Kaufpreis erwirtschaftet. Allerding sind diese Berechnungen sehr kompliziert und teilweise recht optimistisch, da die geographische Lage, die Himmelsrichtung, Beschattungen durch Bäume, Berge, Gebäude und das eigene Konsumverhalten großen Einfluss auf den finanziellen Ertrag haben.

Ist das finanzielle Ergebnis aber wirklich die treibende Kraft um eine eigene PV Anlage zu errichten?

Jeder der solch eine Anlage installiert und mit jeder Kilowattstunde selbst erzeugten Solarstroms bei einem Kohle oder anderen konventionellem Kraftwerk die produzierten Mengen CO2 vermindert, leistet einen eigenen Beitrag für eine bessere Zukunft und in der Masse aller mini PV Anlagen werden wir richtig stark sein.

Ist es das nicht wert?

Mir verschafft allein die Tatsache daran Teil zu haben ein sehr gutes Gefühl. Achso, Solarstrom macht süchtig, man will immer mehr…..